Was bei mindTV passiert
Visualisierungscoaching für Kinder und Jugendliche · Lüdenscheid
Ihr Kind verändert diesen Film selbst.
Da ist so ein komisches Gefühl in meinem Bauch. Aber ich weiß nicht, wie es heißt.
Kinder können oft nicht sagen, was in ihnen los ist. Zeigen können sie es fast immer. Wo es sitzt. Welche Farbe es hat. Ob es schwer ist oder stachelig oder klebrig.
Und sobald ein Gefühl eine Gestalt hat, kann ein Kind etwas damit machen. Genau da beginnt mindTV.
Kino im Kopf
Warum ich mit inneren Bildern arbeite.
Ihr Kind liegt abends im Bett und hört ein Geräusch. Ein Gedanke schießt durch den Kopf: Was war das? Sofort läuft ein Film, Bild für Bild. Das Gefühl wächst mit jeder Szene. Am nächsten Abend läuft derselbe Film wieder, nur ein bisschen lauter.
Kinder denken in Bildern, lange bevor sie in Worten denken. Deshalb funktioniert der Weg über die inneren Bilder für sie so viel leichter als jedes Gespräch über Gefühle. Sie müssen nichts erklären. Sie schauen hin und erzählen, was sie sehen. Und weil unser Gehirn kaum unterscheidet, ob wir etwas wirklich erleben oder es uns nur lebhaft vorstellen, lässt sich über diese Bilder auch etwas verändern.
In der Sitzung wird Ihr Kind vom Passagier zum Kapitän.
So zeigen Kinder, was sie fühlen: der Stein.
Oder der Knoten, den keiner mehr aufbekommt.
Ich stelle die Fragen. Ihr Kind findet die Antworten.
In der Sitzung
Was Ihr Kind erlebt.
Es gibt dem Gefühl eine Gestalt
Aus etwas Unsichtbarem wird etwas, das man anschauen kann. Solange ein Gefühl keine Form hat, ist es überall. Mit einer Form lässt sich etwas anfangen.
Wo sitzt es? Welche Farbe hat es? Ist es hart, weich, schwer?
Es spult zurück
Wie in einem Film lässt sich zurückspulen bis zu der Stelle, an der das Gefühl zum ersten Mal auftauchte. Nicht, um sie noch einmal zu durchleben, sondern um sie mit anderen Augen anzusehen. Oft ist es ein kleiner Moment, den außer dem Kind niemand für wichtig gehalten hätte.
Wann war dieses Gefühl das erste Mal da?
Es räumt auf
Ihr Kind entscheidet selbst, was mit dem alten Gefühl passiert und was an dessen Stelle kommt. Manche schicken es ins Weltall. Manche verwandeln es. Ich rede da nicht rein. Was passiert ist, bleibt dabei passiert. Was sich ändert, ist das Gefühl, das daran hängt.
Was soll damit passieren? Und welches Gefühl möchtest du stattdessen?
Es nimmt etwas mit
Ein Satz, eine Farbe, eine kleine Geste für zu Hause. Sie holt das neue Gefühl zurück, wenn der Alltag es überlagert. Damit die Stärke nicht in meinem Behandlungszimmer bleibt.
Wie holst du das gute Gefühl zurück?
Aufbaukonzept
Die Echse mit ins Boot holen.
Manchmal arbeite ich mit einem Aufbaukonzept von mindTV, dem Echsenzähmer. Die Echse steht für den ältesten Teil unseres Gehirns, den, der bei Gefahr sofort Alarm schlägt. Er meint es gut und schlägt manchmal zu früh an.
Statt gegen ihn anzukämpfen, holen wir ihn mit ins Boot. Für Kinder wird daraus eine Figur, mit der sie sprechen können. Vielen fällt das leichter, als über sich selbst zu reden.
Der Aufpasser im Kopf
Die Echse will beschützen. Ihr Kind spürt aber nur den Alarm.
Im Termin
So läuft ein Termin.
Wir beginnen zu dritt. Ich erkläre Ihrem Kind, was gleich passiert, und wir legen fest, worum es heute gehen soll.
Die Sitzung selbst macht Ihr Kind allein. Sie warten so lange draußen, und das ist Absicht: Was Ihr Kind sieht, gehört ihm.
Danach kommen Sie wieder dazu. Meistens erzählt Ihr Kind von sich aus, und meistens ist es stolz. In den Tagen darauf kann es lebhafter sein als sonst, oder es tut sich erst einmal nichts. Beides gehört dazu.
Planen Sie mehr als einen Termin ein. Was ein Kind belastet, kommt selten allein: Hinter dem Gefühl, das zuerst auftaucht, liegt oft noch ein zweites. Fertig sind wir nicht nach einer festen Zahl von Sitzungen, sondern dann, wenn nichts mehr nachkommt. Wie viele Termine das bei Ihrem Kind sind, sage ich Ihnen, sobald ich es einschätzen kann.
Hier wird gearbeitet.
Ehrlich gesagt
Was Sie vorher wissen sollten.
Ob wir mit mindTV allein arbeiten, ob es Teil einer Behandlung wird oder ob Ihr Kind etwas ganz anderes braucht, klären wir vorher. Körperliche Ursachen gehören immer zuerst ärztlich abgeklärt.
Es braucht die Mitarbeit Ihres Kindes. Wer nicht mag, bei dem funktioniert es nicht, und dann sage ich das auch.
Und es ist kein wissenschaftlich untersuchtes Verfahren. Ich kann Ihnen zeigen, wie ich damit arbeite und wo ich die Grenze ziehe. Versprechen kann ich Ihnen nichts.
Erster Schritt
Ob mindTV für Ihr Kind das Richtige ist, lässt sich am Telefon in einer Viertelstunde klären. Kostenlos und unverbindlich.
Sie wissen noch nicht, ob das passt? Schreiben Sie mir kurz, was los ist. Ich antworte persönlich.
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